FÜR LEHRKRÄFTE

Die Vertretungsstunde: 45 Minuten, die niemand geplant hat

Der Zettel hängt am Morgen am schwarzen Brett, und plötzlich gehört einem eine Klasse, die man nicht unterrichtet, in einem Fach, das man vielleicht nie studiert hat. Vorbereitungszeit: keine. Die Schülerinnen und Schüler wissen das natürlich längst, bevor man den Raum betritt. Die Vertretungsstunde ist die ehrlichste Stunde des Schulalltags – weil bei ihr von Anfang an niemand so tut, als wäre sie geplant.

Das Arbeitsblatt, das niemand braucht

Die übliche Notlösung kennt jeder: ein Stapel Kopien, „Stillarbeit", Häkchen ins Klassenbuch. Das Problem daran ist nicht, dass es faul wäre – es ist, dass alle Beteiligten wissen, dass es Beschäftigung ist und kein Lernen. Die Blätter werden selten korrigiert, oft nicht einmal eingesammelt. Für die Klasse ist das ein durchschaubares Spiel: Wer fertig tut, hat Ruhe. Vierzig Minuten Lebenszeit, in denen weder unterrichtet noch wirklich geübt wird.

Stillarbeit, die niemand korrigiert, ist kein Lernen – es ist ein Spiel, das alle durchschauen.

Was eine Vertretungsstunde eigentlich braucht

Damit aus den 45 Minuten mehr wird, müssen drei Dinge zusammenkommen, die im Alltag schwer zu vereinen sind. Die Aktivität muss ohne Vorbereitung starten, weil es keine gab. Sie muss sich selbst erklären und selbst kontrollieren, weil die Vertretungskraft das Fach womöglich nicht beherrscht. Und sie muss die Klasse tatsächlich beschäftigen, nicht nur ruhigstellen – denn eine gelangweilte Gruppe wird in der fremden Stunde zuverlässig unruhig. Klassisches Material erfüllt meist höchstens das erste Kriterium.

Selbststeuerung schlägt Aufsicht

Der Ausweg liegt in Aufgaben, die sich selbst tragen. Wenn jedes Kind an einem Inhalt arbeitet, der ihm Rückmeldung gibt, das richtige Niveau trifft und genug Spannung hat, um bei der Sache zu bleiben, verschiebt sich die Rolle der Lehrkraft vom Antreiber zur ruhigen Aufsicht. Man muss nicht das Fach können, um eine Klasse zu begleiten, die sich selbst beschäftigt – man muss nur dafür sorgen, dass die Beschäftigung sinnvoll ist. Genau das macht den Unterschied zwischen einer abgesessenen und einer genutzten Stunde.

Wie FaWi das angeht

FaWi ist für genau solche Momente gemacht. Eine Demo-Klasse mit Beispielinhalten ist vorinstalliert; die Schülerinnen und Schüler steigen über einen Klassencode oder QR-Code in Sekunden ein – ohne Konten, ohne Setup. Dann arbeiten sie sich durch interaktive Lerngeschichten, die sich an ihr Tempo anpassen und nach jedem Abschnitt Verständnisfragen stellen, während Sie begleiten statt zu improvisieren. Mehr dazu auf der Seite FaWi für Lehrkräfte.

Eine Vertretungsstunde, die in Minuten startet

Klassencode rein, los geht's: Sehen Sie, wie FaWi ohne Vorbereitung funktioniert.

FaWi für Lehrkräfte ansehen

Weiterlesen: Differenzierung – das Versprechen, das wir selten halten